»Poetry is the rhythmical creation of beauty in words.«  Edgar Allan Poe  

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  • Fabia Mortis

Träumerei




Weißt Du, wo die Träume sind?

Ich kann sie nirgends seh’n

Schweben sie im Abendwind

In schwindelferne Höh‘n?


So manches ungesagte Wort

Das im Herzen schweigt

Fliegt mit meinen Träumen fort

Wie ein Blatt, das einzeln treibt.


Was bleibt, ist die Erinnerung

Sie hält mich fest im Arm

Es zählt kein Wie und kein Warum

Ihr Klang ist sanft und warm.


Träume sind niemals verlor’n

Manchmal schlafen sie nur fest

Am Morgen sind sie neu gebor‘n

Wie ein Wort, das man fliegen lässt …


© Fabia Mortis

12.12.21



Illustration: Pixabay