• Fabia Mortis

Heimatlos




Sag‘, wie fühlt sich's an Wenn Deine Welt in Stücke geht Ohne Heimat, Haus und Mann Im Trümmerwind verweht? Wie viele Leben sind in Scherben Nichts als Tod und Bitterkeit Abertausend Menschen sterben Wofür dies ganze Leid? Wo sind die Sonnensterne Und das Weizengold im Feld? Dein Weg führt in die Ferne Weit fort von Deiner Welt. Erfüllt von Hassgedanken Auf den Despoten uns'rer Zeit Wird Deine Liebe niemals schwanken Auch wenn es Bomben schneit. Die Heimat wohnt im Herzen Heiß liegt sie Dir im Blut Jenseits von Angst und Schmerzen Verlierst Du nie den Mut. Einst kehrst Du dorthin wieder Wenn die Ähren golden wogen Siehst auf Sonnenblumen nieder Auf Deinem Heimatboden. © Fabia Mortis

02.04.22





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