• Fabia Mortis

Feuerherzen



Feuerherzen sind wie Staub im Wind

Der zu den Sternen fliegt

Dorthin, wo ein Rätsellicht erglimmt

Unendlich kalte Funken sprüht

Bis es ins Nichts zerrinnt.


Durch diesen weiten, leeren Raum

Hallt ein unsichtbarer Klang

Ein Echo aus dem fernen Traum

Der vor so langer Zeit begann

Im kühlen Morgengrau’n.


Sie streben hin zum wilden Ort

Von dem niemand etwas weiß

Und treiben ziellos, immerfort

Durch fremdes, totes Sterneneis

Was bleibt ist nur ein Wort.


Ein Wort, das durch die Stille klingt

Welches niemand je vergisst

Ein Wort, das jedes Herz durchdringt

Sich nährt und daran frisst

Bis es sich irgendwann verschlingt.


Es ist Leidenschaft…


© Fabia Mortis


21.08.21