• Fabia Mortis

Die Finsterblüte im Labyrinth

Aktualisiert: Okt 11



Schreiben gleicht manchmal einem verschlungenen Labyrinth, in dem man sich rettungslos verliert und schwerlich wieder herausfindet. Genauso verhält es sich mit dem Träumen. Insbesondere mit Albträumen. Es gibt eine Art von Träumen, die man einfach nicht mehr los wird. Sie kommen immer wieder – Nacht für Nacht. Bis man sie aufschreibt. Und sich dadurch von ihnen befreien kann. Vielleicht.


Mein Buch „Finsterblüte“ ist aus einem Albtraum heraus entstanden. Es handelt von einem dunklen See, aus dem es kein Entkommen gibt. Von der Urangst des Ertrinkens, von einem uralten Fluch und der leidenschaftlichen Liebe zwischen zwei sehr unterschiedlichen Menschen, die von Beginn an kaum eine Chance hatte.


Zusammen mit der wunderbaren Constanze Kramer von Coverboutique, die für das Buchlayout verantwortlich zeichnet, und den fantasievollen Zeichnungen von Stefanie Dirscherl ist etwas sehr Ungewöhnliches entstanden. Etwas, das man als eine Art finster-poetischen Groschenheftroman bezeichnen könnte.


Und wie das Leben so spielt: Ein Traum vergeht. Und öffnet dem nächsten Tür und Tor. Ich irre erneut durch ein albtraumhaftes Labyrinth. Auf Verbrannter Erde. Als Schattendame.

Fabia Mortis



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