»Poetry is the rhythmical creation of beauty in words.«  Edgar Allan Poe  

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  • Fabia Mortis

Blütentage




Bäume rascheln leise

Ein Brunnen raunt vergnügt

Vögel ziehen Kreise

Frühlingsheiter und geübt.


Helle Strahlen brennen

Durchs frische Blättergrün

Kinder spielen, rennen

Über Wiesen, die bunt blühn.


Einzig ein Wattewölkchen

Tanzt im Sonnenwind

Und mit ihm ein Zauberglöckchen

Das zart im Dufte klingt.


Blütentage zeichnen Wege

Aus feinen Himmelsspuren

Gedanken fließen schläfrig, träge

Als wärn sie ferne Glasfiguren.


© Fabia Mortis

18.05.22





Illustration: Pixabay